Das Konzept ist simpel – Münzen einsammeln, Edelsteine greifen, dem Skorpion ausweichen, Felsbrocken vermeiden. Das Eye of Horus bringt 150 Punkte, ein normaler Goldmünzen-Pickup gerade mal 10. Die Skalierung der Fallgeschwindigkeit von 180 auf 480 px/s ist spürbar; nach ein paar Minuten wird's tatsächlich hektisch. Das funktioniert.
Aber mal ehrlich – drei Leben sind drei Leben, und wenn der Felsbrocken einmal mit 1,3-facher Geschwindigkeit auf einen zurollt, ist das weniger Geschick als Reaktionszeit-Lotterie. Der Skorpion mit seiner Seitwärtsbewegung ist dagegen fair lesbar. Die Schwierigkeitskurve ist also ungleich verteilt – das nervt auf Dauer.
Die Optik: Goldenes ägyptisches Tempel-Setting, Partikeleffekte beim Eye of Horus, Bildschirmerschütterung bei Treffern – das ist solide gemacht für ein kostenloses Indie-Spiel. Nicht mehr, nicht weniger. Der Soundtrack passt zur Atmosphäre, wird aber nach 10 Minuten repetitiv.
Unterm Strich: ein nettes Zeitvertreib-Spiel für zwischendurch, das seinen Zweck erfüllt. Ob man es wochenlang spielt, wage ich zu bezweifeln – der Wiederspielwert hängt stark daran, ob man Highscore-Jagd mag.
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