OlympX verbindet auf ungewöhnliche Weise drei Spielprinzipien: eine Weltkarte der Antike zur Erkundung, einen kartenbasierten Kampfmodus und ein Charakterentwicklungssystem. Das Ergebnis ist ein Spiel, das weder reine Strategie noch klassisches Kartenspiel ist, sondern einen eigenen Rhythmus entwickelt.
Weltkarte und Erkundung
Die Karte „The Old World – Maps of Antiquity" umfasst mehrere Regionen. Die Startregion Hellas (ca. 1500–146 v. Chr.) bietet 39 Legenden, von denen sich viele erst durch Fortschritt freischalten. Eine zweite Region, Persis (ca. 550–331 v. Chr.) mit Persepolis als Ankerpunkt, wartet darauf, vollständig erkundet zu werden. Die Knoten auf der Karte sind farblich codiert – grün für abgeschlossen, blau für verfügbar, gelb für Bonusinhalte, rot für gesperrte Orte. Orte wie Mount Olympus fungieren als Gedächtnisorte, von denen jeweils fünf pro Region freigeschaltet werden können.
Trial of Cards – der Kampfmodus
Im Modus „Trial of Cards" im Kolosseum kämpft man darum, verdeckte Karten aufzudecken und Ruhm zu sammeln. Das Energiesystem mit fünf Segmenten begrenzt die Züge pro Runde. Das Ausrüstungs-Loadout umfasst fünf Slots – darunter Rüstungen wie die Robe of Isis (PWR 3), die Gladius Solaris (PWR 3) oder den Mirror-Schild (PWR 4). Reforges ermöglichen bis zu drei Umrüstungen pro Partie. Der Gesamtwert der Ausrüstung fließt direkt in die Powerstufe des Charakters ein.
Profil, Fortschritt und Optik
Das Profil zeigt Siegquote, Glorypoints, erreichte Reiche und gesammelte Relikte. Die Fortschrittsleiste reicht bis Level 100; das Spiel beginnt auf Level 1. Zwei visuelle Themes stehen zur Wahl: Midnight (dunkel, standardmäßig aktiv) und Azure (helles Blau). Die Benutzeroberfläche ist konsequent in Dunkelblau, Gold und elektrischem Blau gehalten – Zeus als zentrale Figur mit leuchtenden blauen Augen und goldenen Ornamenten gibt dem ganzen Spiel seinen ikonografischen Rahmen.
Die Barrierefreiheit bleibt ein offener Punkt: Das Interface verlässt sich stark auf Farbcodierung, Blitzeffekte und gleichzeitig aktive visuelle Elemente. Screenreader-Unterstützung fehlt weitgehend, und Warnhinweise für lichtempfindliche Nutzer sind nicht vorhanden.
Gold, Blitz und Multiplikatoren
Wer Spiele mit goldener Symbolik, Blitzeffekten und Multiplikatoranzeigen kennt, wird die visuelle Sprache von OlympX sofort wiedererkennen. Große, geflügelte Multiplikatorwerte wie x6,51, x8 oder x9,96 erscheinen vor einem tiefen Kosmosblau – umrahmt von Lorbeerkränzen und Kristallorbs. Diese Ästhetik – göttliche Figuren, elektrische Energie, goldene Ornamente – ist das visuelle Herzstück der App und prägt jeden Spielmoment.