Constructix verbindet klassisches Aufgabenmanagement mit einem durchdachten Gamification-System. Jede Baustelle ist ein Level, jede Projektphase eine Mission – und wer schnell und sauber arbeitet, sammelt Erfahrungspunkte (XP). Das klingt verspielt, folgt aber einer klaren betrieblichen Logik: Motivation durch sichtbaren Fortschritt.
Aufgaben, Arbeiter, Übersicht
- Aufgaben lassen sich einzelnen Mitarbeitern zuweisen – mit Schwierigkeitsgrad (Hoch, Mittel) und XP-Wert pro Aufgabe, etwa 40 XP für das Setzen von Außenwänden oder 65 XP für Elektroinstallationen.
- Die Arbeiterliste zeigt Spezialisierungen wie Schlosser, Elektriker oder Installateur sowie den jeweiligen Erfahrungsstand vom Lehrling bis zum Gesellen.
- Ein integriertes Ranking listet alle Teammitglieder nach gesammelten XP – Platz 1 bekommt die Goldtrophäe, die nächsten Silber und Bronze.
- Push-Benachrichtigungen halten das Team über Aufgaben, Fristen und Projektänderungen auf dem Laufenden.
Dashboard und Analyse
Das Haupt-Dashboard zeigt auf einen Blick: aktive Baustellen, abgeschlossene Aufgaben, Gesamtzahl der Mitarbeiter und überfällige Aufgaben. Das Analytics-Modul schlüsselt den Aufgabenstatus nach „To Do", „In Progress" und „Done" auf und verfolgt den Fortschritt einzelner Baustellen in Prozent. Hinzu kommt ein Wetter-Widget mit einem Arbeitseignungsindex – bei 100/100 Punkten gelten die Bedingungen als ausgezeichnet für die Arbeit auf dem Gelände.
Optik und Spielgefühl
Die App präsentiert sich mit bunten, cartoon-artigen 3D-Grafiken in Orange, Blau, Gelb und Grün. Kräne heben Gebäudeteile in den Himmel, Multiplikatoren wie „x24" oder „x45" erscheinen als große gelbe Schriftzüge – eine Bildsprache, die an aufgeräumte Aufbaustrategiespiele erinnert, bei denen jeder erledigte Bauschritt sichtbar belohnt wird. Wer dieses visuelle Feedback aus dem Gaming kennt, wird sich in Constructix sofort zurechtfinden.
Ein Kritikpunkt
So ansprechend das Konzept ist – die Barrierefreiheit der App lässt noch zu wünschen übrig. Screenreader-Unterstützung, ausreichende Farbkontraste für sehschwache Nutzer und eine strukturierte Navigation für assistive Technologien sind bislang nur unvollständig umgesetzt. Für Teams mit entsprechendem Bedarf sollte das vor dem Einsatz geprüft werden.